Tischtennisnachberichte vom 9. und 10. März 24

 

 

Andreas Vogel



Tischtennis-Oberliga, Damen: SSV Neuhaus muss sich beim PSV Grün-Weiß Hildesheim mit einem 5:5 begnügen

(vo) In der Damen-Oberliga kam der Tabellendritte SSV Neuhaus (20:10) beim Tabellenfünften PSV Grün-Weiß Hildesheim (16:14) über ein 5:5 (20:22 Sätze) nicht hinaus. Im Kampf um Platz 2 (Relegation) büßte Neuhaus damit gegenüber dem Tabellenzweiten RSV Braunschweig II (22:8) einen wichtigen Zähler ein. Dabei legten die Neuhäuserinnen in Hildesheim einen vielversprechenden 2:0 Start in den Doppeln vor. Jeweils im 5. Satz zeigten Lisa Krödel/Marlene Andres (11:6 gegen Elisa Chiappetta/Jessica Böhm) sowie Linda Kleemiß/Kristin Engel (15:13 gegen Emily Kleinert/Franziska Kemper) die notwenige Nervenstärke. In Galaform erhöhte Linda Kleemiß mit einem 12:10 Fünfsatzsieg gegen Chiappetta sogar auf 3:0. Auch gegen A-Lizenz-Trainerin Jessica Böhm spielte Kleemiß bei ihrem 10:12, 12:10, 11:6 und 12:10 Erfolg herausragend. Durch einen glatten3:0 Erfolg von Marlene Andres gegen Kemper konnte die SSV-Führung bis zum 5:3 gehalten werden. Allerdings konnte Andres bei ihrer anschließenden 1:3 Satzniederlage das Abwehrbollwerk von Kleinert (Rückhand: lange Noppe) nicht durchbrechen. Im letzten Einzel schien die Hannoveraner Medizinstudentin Kristin Engel bei einer 2:0 Satzführung gegen Kemper bereits die richtige Erfolgsdiagnose gefunden zu haben. Doch die Hildesheimerin drehte die Partie mit einem Fünfsatzerfolg noch zu ihren Gunsten. SSV-Coach Frank Baberowski war bedient: „Vom Spielverlauf her war das heute ein ärgerlicher Punktverlust“.

SSV-Zähler: Krödel/Andres, Kleemiß/Engel, Kleemiß (2), Andres.


Tischtennis-Verbandsliga, Damen: MTV Hattorf gelingt ein sensationeller 8:1 Kantersieg gegen Mitkonkurrent TTV Geismar

Die Tischtennis-Spielerinnen des MTV Hattorf dürfen weiter vom Aufstieg träumen. In der Verbandsliga setzte das Team im Topspiel nun ein dickes Ausrufezeichen.

 

 

 

Bild: Doppel-Jennifer Mulgrew und Nicole Bartkowski


(vo) In der Damen-Verbandsliga überrannte Tabellenführer MTV Hattorf (29:5) im Kampf um Platz 2 (Relegation) den Mitkonkurrenten TTV Geismar (26:8) sensationell mit 8:1 (25:12 Sätze). Damit revanchierte sich Hattorf für die in Geismar erlittene 6:8 Hinspielniederlage, wobei beide Teams in unveränderter Formation aufeinander trafen. Im Kampf um den Titel hat Regionalligaabsteiger VfR Weddel (28:2) nach wie vor die besten Karten. Hattorf hat aber in den beiden Heimspielen gegen den abstiegsbedrohten SV Emmerke II (8:20) sowie den Tabellendritten TuS Gümmer (26:8) jetzt alle Trümpfe für die Vizemeisterschaft in der Hand. Am letzten Spieltag (14. April) muss Hattorf noch zum Klassenprimus VfR Weddel, daher dürfte die Partie gegen Gümmer am (7. April, 11 Uhr) zum Endspiel um Platz 2 werden.

Schon in den Doppeln überraschten die Hattorferinnen gegen Geismar mit einer 2:0 Führung. Jeweils mit 3:1 Sätzen setzten sich die Duos Jennifer Mulgrew/Nicole Bartkowski (gegen Alina Bartels/Bianka Zakel) sowie Franziska Koch/Karin Roland (gegen Nora Kopp/Sina-Marie Kunze) in Szene. Punktegarantin Jennifer Mulgrew bezwang Kopp mit einiger Mühe in fünf Sätzen. Nicole Bartkowski schockte die Gäste mit einem Fünfsatzerfolg gegen Geismars Nummer 1 Bartel. Einen weiteren Fünfsatzerfolg verbuchte Karin Roland (nach 1:2 Satzrückstand) gegen Zakel. Mit diesen drei Fünfsatzsiegen baute Hattorf die Führung gegen geschockte Gäste bis auf 7:0 aus. Nur Bartkowski musste Kopp bei ihrer 1:3 Satzniederlage einen Punktgewinn überlassen. Mulgrew (3:0 gegen Bartels) sowie Franziska Koch (3:1 gegen Kunze sowie 3:0 gegen Zakel) vollendeten das MTV-Gesamtkunstwerk. Mannschaftssprecherin Karin Roland war euphorisiert: „Ein völlig unerwarteter Spielverlauf, für uns lief es heute wie geschnitten Brot“.

MTV-Zähler: Mulgrew/Bartkowski, Koch/K. Roland, Mulgrew (2), Bartkowski, Koch (2), K. Roland.

Hattorf hat die Trümpfe in der Hand

Im Kampf um den Titel hat Regionalliga-Absteiger VfR Weddel (28:2) nach wie vor die besten Karten. Hattorf hat aber in den beiden Heimspielen gegen den abstiegsbedrohten SV Emmerke (17. März, 11 Uhr) II sowie den Tabellendritten TuS Gümmer (26:8/ 7. April, 11 Uhr) jetzt alle Trümpfe für die Vizemeisterschaft in der Hand. Am letzten Spieltag (14. April) muss Hattorf noch zum Klassenprimus Weddel, daher dürfte die Partie gegen Gümmer am 7. April (11 Uhr) zum Endspiel um Platz zwei werden.